Pioniere des Tauchsport
 
"Was auch passiert wenn Du freiwillig Unterwasser bist, ist vollstaendig und ausschliesslich Deine eigene Verantwortung. Du bist ein erdgebundenes Saeugetier, und ausdruecklich gesagt – an erster Stelle hast Du nichts unter Wasser zu suchen. Wenn Du diese Verantwortung nicht akzeptieren kannst, geh nicht ins Wasser."
(Richard Pyle)
 
Professor Dr. Hans Hass
23. Januar 1919
Lotte Hass
06. November 1928

Tauchpionier und Naturwissenschaftler, wagte es als erster Forscher, freitauchend mit Unterwasserkamera und Tauchgeraet in die unbekannten Tiefen der Ozeane vorzustoßen. Als Fischmensch unter Fischen erforschte er die Geheimnisse der sieben Weltmeere. Seine bahnbrechenden Pioniertaten brachten der Wissenschaft sensationelle neue Erkenntnisse. Durch die Arbeit von Hans Hass sind der Forschung ganz neue Wege geoeffnet worden.

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Hans Hass
Dr. Max Hahn
15. August 1929 - 11. Juni 2000

Entwickler der Tauchtabelle Deco '92 und Nachfolgende. Max Hahn hat das Rechenmodell von Albert A. Buehlmann in eine fuer Laien verwendbare Form gebracht.

Nachgedanken
Max Hanh
Professor Dr. med. Albert A. Buehlmann
16. Mai 1923 - 16. Maerz 1994

Entwickler der Dekompressionsmodelle. Der Schweizer Mediziner hat das Modell ZH-L16 zur Berechnung der Saettigungsvorgaenge im menschlichen Koerper entwickelt, welches in seinem Buch "Tauchmedizin", Springer Verlag, beschrieben ist.
Professor fuer Pathophysiologie, Tauchmediziner und Dekompressionsforscher. Nachdem er Ende der fuenfziger Jahre mit Hannes Keller zusammentraf, forschte er auf dem Gebiet der Tieftaucherei. Die US-Navy unterstuetzte Buehlmanns Forschungsarbeit an einer Serie von Tauchgaengen in 150 und 300 Meter Tiefe. Nach einem Dekompressionsunfall zweier Militaertaucher in einem Hoehengewaesser begann Buehlmann gezielt, Dekompressionstabellen zu entwickeln. Sie wurden in den siebziger Jahren auch von den Sporttauchern uebernommen und fanden in einigen der ersten Tauchcomputer Beruecksichtigung. In der spaeteren Zusammenarbeit mit Dr. Max Hahn entstanden die Buehlmann-Hahn-Tabellen.

Buehlmann
Jacques-Yves Cousteau
11. Juni 1910 - 25. Juni 1997

sein Name steht in der ganzen Welt fuer die Erforschung der bunten, schweigenden Welt in den Tiefen der Ozeane, der er vierzig Jahre hindurch auf der Spur war.

Der Link zum Nachruf
"http://www.france.diplomatie.fr/label_france/DEUTSCH/SCIENCES/cousteau/cousteau.html"
ist seit dem Mai 2009 gekillt

Seine Erfolge sind eng Verbunden mit:

Tailliez, Cousteau, Dumas
Phillipe Tailliez
15. Juni 1905 - 26. September 2002

franzoesischer Tauchpionier und ehemaliger Offizier der franzoesischen Marine. Seit 1924 bei der Marine, traf er 1939 bei Toulon zunaechst mit dem Speerfischer Frederic Dumas zusammen. Kurze Zeit spaeter wurde Jacques Yves Cousteau auf das Schiff "Condorcet" abgestellt, dessen Kommandant Phillipe Tailliez war. Tailliez machte Cousteau mit Dumas bekannt. Gemeinsam bekamen die drei Maenner im Volksmund den Namen "Musketiere der Meere". Tailliez war wenig spaeter Gruender und erster Kommandant der Unterwasserforschungsgruppe der franzoesischen Marine, die sich vor allem mit der Weiterentwicklung von Tauchausruestungen und Tauchtechniken befaßte. 1943 an der Erprobung des ersten autonomen Tauchgeraets beteiligt, fuehrte er u.a. 1948 mit Cousteau Bergungsarbeiten am Wrack von Mahdia durch, bei dem Anker, Kapitelle und Amphorene geborgen wurden. 1957 nutzte Tailliez als erster Taucher ein Fotomosaik fuer die Identifizierung eines Wracks. 1960 verließ Phillipe Tailliez die Marine und nimmt seitdem zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben wahr. 1985 "Zum Vater des Tauchens" ausgezeichnet.

Frederic Dumas
14. November 1913 - 05. Juli 1991

franzoesischer Tauchpionier und frueher Weggefaehrte Tailliez. Dumas war im Sommer 1943 zusammen mit Jacques Yves Cousteau und Phillipe Tailliez an der Erprobung der ersten modernen autonomen Tauchgeraete beteiligt.

Emile M. Gagnan

Der franzoesische Spezialist fuer fluessige Luft entwickelte 1943, auf Anregung von Cousteau und Dumas, ein automatisches, autonomes Tauchgeraet, die Aqualunge. Einen Atemregler, der den Luftdruck und die zur Verfuegung gestellte Luftmenge automatisch der Atemtaetigkeit des Tauchers anpasst. Er verwendete dazu eine Entwicklung des Gasreglers aus dem Automobilbau. Eine verkleinerte Ausfuehung des Reglers von Rouquarol und Denayrouze

Hannes Keller
20. September 1934

Gruender der Firma "Forschungslabor fuer Unterwassertechnik" (1959) zur Entwicklung von Tauch-Equipment, spaeter "Hannes Keller Witch Systems AG". Weltrekordhalter im Tauchen ohne Taucherglocke (1961). In Zusammenarbeit mit Albert Buehlmann begann Keller Ende der fuenfziger Jahre konkrete Vorbereitungen zur Durchfuehrung von Tieftauchgaengen. Im November 1959 tauchte Hannes Keller in einer provisorischen Taucherglocke im Zuerichsee auf 130 Meter. Das Gasgemisch, das er dabei atmete, bestand aus 95% Stickstoff und 5% Sauerstoff. Mit einem Computer entwickelte Keller danach 400 Tabellen mit verschiedenen Gasgemischen fuer Tauchgaenge bis 400 Meter. Ziel dieses Projektes war die Verkuerzung der Dekompressionszeiten bei einem Tauchgang auf 230 Meter. Am 28. Juni 1961 fand dieser Abstieg mit Trockentauchanzuegen im Lago Maggiore statt. Bereits eine Stunde nach dem Abtauchen waren Keller und sein Partner McLeish wieder an der Oberflaeche. Am 3. Dezember 1962 wurde ein weiterer Rekordtauchgang durchgefuehrt. Vor Catalina Island / Kalifornien tauchten Keller und der Brite Peter Small in der Tauchglocke "Atlantis" auf eine Tiefe von 315 Meter hinab.

Hannes Keller
Die legendaeren...
Leni Riefenstahl
22. August 1902 - 08. September 2003

Die beruehmteste Deutsche nach Marlene Dietrich tauchte bis ins hohe Alter.
Schauspielerin, Filmregisseurin, Filmproduzentin und Fotoreporterin.
Als sie mit 72 Jahren Tauchen lernen wollte, hat sie dem Tauchlehrer vorgegaugelt sie sei 52 Jahre, da sie Angst hatte, er wuerde sie nicht am Kurs teilnehmen lassen!

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Riefenstahl
Lloyd Bridges
15. Januar 1913 - 10. Maerz 1998

Anfang der 60er animierte er mit seiner Fernsehrolle als "Mike Nelson" viele Menschen mit dem Tauchsport zu beginnen. Er zeigte uns wie aufregend Tauchen ist und daß Tauchen etwas ist was jeder machen kann.

Nachgedanken
Lloyd Bridges
James Bond, Agent 007
1962 -

Eine Phantasiegestalt, deren meisten Filme sich mit dem Tauch- und Schnorchelsport befasst(en). Von 20 Filmen, war der Agent seiner Majestaet 14 mal im b.z.w. unter Wasser.

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Sean Connery
Die Entwickler...
Louis Boutan
6. Maerz 1859 - 6. April 1934

franzoesischer Biologe und UW-Fotopionier. Gilt aufgrund seiner Unterwasseraufnahmen aus dem Jahr 1893 als erster Unterwasserfotograf. Zusammen mit Joseph David entwickelte er ab 1895 die Idee einer Amphibienkamera, die jedoch scheiterten. Seine fruehen Aufnahmen realisierte Boutan mit einer 9x 12cm Plattenkamera, fuer die sein Bruder Konstruktionsplaene eines wasserdichten Gehaeuses gezeichnet hatte, und das von der Firma Alvergniat in Paris angefertigt wurde.

Der Link zu den weiteren Informationen
<"http://www.louisboutan.com">
bei Visuelle Medien des VDST sind seit dem Mai 2009 tot.
Lloyd Bridges
Sir John Scott Haldane

Pionier auf dem Gebiet der Dekompressionsforschung. Die ersten Tabellen fuer eine Stickstoffentsaettigung entwickelte Haldane 1906 im Auftrag der Royal Navy auf empirischer und experimenteller Basis. Er veroeffentlichte seine Berechnungen erstmals 1908. Haldane teilte die Gewebe in Abhaengigkeit ihres Gehalts an Wasser oder Fett in fuenf Gruppen ein. Weiter spielte ihre Saettigungsgeschwindigkeit bei dieser Einteilung eine Rolle. Die Grundlagen von Haldanes Berechnungen dienen heute noch zur Erstellung von Dekompressionstabellen.

Haldane
John Lethbridge

Lethbridge baute eine Taucherglocke aus einem zwei Meter langen Holzzylinder der mit Eisenreifen beschwert wurde, und von dem Ballast abgeworfen werden konnte. Der Luftvorrat bestand lediglich aus der Luft in dem Geraet selbst. 1725 gelang es ihm, damit einen Schatz zu bergen. Das Schiff "Slot Her Hooge" der Vereinigten Ostindischen Kompanie war vor der Kueste Portugals gesunken. Lethbridge konnte 350 Barren und Tausende Muenzen aus dem Meer holen. Lethbridge hatte mit seiner Konstruktion einen Vorlaeufer der modernen Taucherglocken entwickelt.

Denis Papin
1647 - 1712

Bekannt wurde durch seinen Beitrag zur steam engine (Dampfmaschine). 1679 erfand er den Dampfdruckkochtopf und 1690 veroeffentlichte er seine erste Arbeit zur Dampfmaschine in De novis quibusdam machinis. Er konstruierte ein Sicherheitsventil, mit dem gefaehrlich hohe Dampfdruecke verhindert wurden und ermoeglichte damit den Bau von Druckkammern. Weitere Erfindungen, an denen er arbeitete, waren die Konstruktion eines Unterseebootes, ein Luftgewehr und ein Granatwerfer.

Yves le Prieur
1885 - 1963

Korvettenkapitaen der franzoesischen Marine. Yves Le Prieur ist der Erfinder des ersten autonomen Tauchgeraetes. Viele Erfindungen des Offiziers dienten militaerischen Zwecken, so etwa Geschuetzlafetten oder ein Spuergeraet fuer U-Boote. Le Prieur hatte waehrend des Ersten Weltkriegs auch die Idee, feindliche bemannte Luftschiffe mit Raketen von Flugzeugen aus zu beschießen, und er entwickelte Flug- und Wasserbomben. Der kuenstliche Horizont fuer Flugzeuge ist eben so eine von Le Prieurs Erfindungen wie das dreidimensionale Kino. 1905 kam Le Prieur erstmals mit dem Tauchen in Beruehrung. Helmtaucher fuehrten Wartungsarbeiten an Schiffen durch. Zunaechst entwickelte er ein schlauchversorgtes Geraet, das ohne schweren Anzug zu benutzen war. Am 6. August 1926 testete er im Schwimmbad von Tourelle in der Naehe von Paris das erste vollkommen oberflaechenunabhaengige Tauchgeraet. Das von ihm erfundene System bestand aus einer Druckgasflasche und einem Regler, ueber den die Luft zufuhr manuell gesteuert werden mußte, da das Atemgas sonst permanent aus dem Ventil austrat. Damit Ventil und Druckmesser kontrolliert und bedient werden konnten, trug Le Prieur den Druckgasbehaelter auf dem Ruecken. Spaeter entwickelte er u. a. eine Tauchmaske, die die Nase mit einschloß, und durch die die Luftzufuhr erfolgte. Dieses Tauchgeraet wurde vor der Brust getragen. Zu Le Prieurs Erfindungen gehoeren auch der mit warmem Wasser beheizte Tauchanzug fuer Tauchgaenge in kaltem Wasser und der Hai-Kaefig.

Le Prieur
Benoit Rouquayrol
1826 - 1875
Auguste Denayrouze

Rouquayrol entwickelte aus einem Atemschutzgeraet fuer Bergleute bereits 1860 einen Druckregler mit einer Stufe und einer Membrane. Zwei Jahre spaeter perfektionierte Rouquayrol das Geraet und versah es mit einem Mundstueck. Damit war ein Tauchen ohne Helm moeglich. Fuer den Druckausgleich wurde eine Nasenklemme verwendet, die Augen blieben ungeschuetzt, da es noch keine wasserdichten Brillen gab. 1864 meldete der Franzose ein Geraet zur Patentierung an, das Druckluft abgab, die sich immer dem Umgebungsdruck anpaßte. Der hierbei getragene Gummianzug lag eng an der Stirn an und konnte auch mit einer Schutzbrille kombiniert werden. Ein Jahr spaeter entwickelte Rouquayrol zusammen mit Auguste Denayrouze einen tragbaren Regler mit der Bezeichnung Aerophore. Hiermit wurden Tauchgaenge mit einem transportierbaren Luftvorrat moeglich. Dieser Apparat funktionierte mit auf 30 bar komprimierter Luft, was die Verwendungsmoeglichkeiten zwar einschraenkte, dennoch gelten Rouquayrol und Denayrouze mit ihren Konstruktionen als die eigentlichen Erfinder des autonomen Tauchgeraetes. (Patente vom 14. April 1860 bis 1866)

Denayrouze
August Siebe

1819, der deutsche Werkzeug- und Buechsenmacher August Siebe erfindet in Großbritannien den Taucheranzug aus Segeltuch mit Metallhelm. Siebes erste Konstruktion bestand aus einem Taucherhelm und einem Anzug, der am Guertel endete. Die Luft wurde dabei mit einer Pumpe von der Wasseroberflaeche aus zugefuehrt. 1837 entwickelte Siebe zusammen mit Gormann das Prinzip des modernen Helmtauchanzugs und verkaufte schließlich seinen "Standard Diving Apparatus" weltweit. Der wasserdichte Anzug hatte einen Brustharnisch aus Metall mit einem breiten Kragen, auf dessen runde Öffnung der Helm aufgesetzt wurde. Über einen Schlauch wurde der Taucher von der Oberflaeche ueber eine Pumpe mit Luft versorgt. Mit Siebes Tauchanzug wurden Tiefen bis zu hundert Metern erreicht. Bis zum Zweiten Weltkrieg werden mit Tauchanzuegen nach Siebes Prinzip auch industrielle Unterwasserarbeiten durchgefuehrt.

Siebe
John Smeaton
1724 - 1794

Amerikanischer Konstrukteur der ersten funktionierenden Luftzufuhr fuer eine Taucherglocke durch eine Pumpe an der Oberflaeche. 1788 erfand John Smeaton ein System, mit dem Taucherglocken mittels einer handbetriebenen Pumpe mit Frischluft versorgt werden konnten. Ein Richtungsventil verhindert das Zurueckstroemen der Luft aus der Glocke durch den Schlauch, wenn man aufhoert zu pumpen. Er entwickelte damit die Ideen des Franzosen Denis Papin weiter. Smeatons Konstruktion war das Vordbild fuer die noch heute gebraeuchlichen Druckkammern.

Smeaton
Jean Louis Bronnec
Raymon Maurice Gauthier

1955 entwickelten die Franzosen Bronnec und Gautier den zweistufigen Atemregler, der letztendlich in den Vereinigten Staaten zur Perfektion gebracht wurde und im Bereich Sporttauchen heute weltweit verbreitet ist. (Aquillon von La Spirotechnique. Patent:1.126.597))

Louis de Corlieu

Korvettenkapitaen, Konstrukteur der ersten Tauchflossen. Die Forschungsarbeiten haben im Jahre 1927 begonnen. Das Patent ist am 6. April 1933 eingebracht worden. Am 12. Juni desselben Jahres schwamm er waehrend einer Demonstration vor der franzoesischen Marine, in der Reede von Saint-Jean-de-Luz, 6 Stunden in zwoelf Grad kaltem Wasser acht Kilometer in sechs Stunden. Ungeachtet dieser erfolgreich gewesenen Demonstration lehnte die Marine ab, die "Schwimm- und Rettungsantriebsgeraete" (Benennung aus dieser Zeit) anzunehmen. Im Jahre 1939 kaufte ein amerikanischer Geschaeftsmann, Owen P. Churchill auf Tahiti ein Paar Flossen. Vor der Rueckkehr zu den Vereinigten Staaten unterzeichnet er einen Vertrag mit Corlieu und uebernahm die Rechte an den "swimfins", die 1940 von der US NAVY eingefuehrt wurde.

Die Physiker...
Robert Boyle
25. Januar 1627 - 30. Dezember 1691

entdeckte 1662 den gesetzmaeßigen Zusammenhang zw. Druck und Volumen von Luft. Bei gleichbleibender Temperatur steht für eine gegebene Gasmenge der Druck im umgekehrten Verhältnis zum Volumen. (Gesetz von Boyle-Mariotte).

John Dalton
6. September 1766 - 27. Juli 1844

Der Gesamtdruck eines Gasgemisches ist gleich der Summe der einzelnen Gemischanteile. Mit zunehmender Wassertiefe steigt der Partialdruck der einzelnen Anteile des Gasgemisches. Ab einem bestimmten Partialdruck koennen Atemgase den Organismus aber schaedigen. Der Sauerstoffanteil in der Atemluft betraegt etwa 21 Prozent. Dementsprechend betraegt der Teildruck (Partialdruck) von Sauerstoff an der Wasseroberflaeche bei einem Gesamtdruck von 1 bar etwa 0,21 bar. In 30 Meter Wassertiefe ist der Sauerstoff-Partialdruck bei 4 bar Gesamtdruck auf 0,84 bar angestiegen. Gleiches gilt entsprechend fuer saemtliche an einem Gasgemisch beteiligten Gase mit ihren jeweiligen Anteilen.

Louis Joseph Gay-Lussac
6. Dezember 1778 - 9. Mai 1850

Formulierte das nach ihm benannte Gesetz der Waermeausdehnung von Gasen. Das Gay-Lussac-Gesetz besagt, daß sich die Volumina von Gasen, die an einer chemischen Reaktion beteiligt sind (sowohl Reaktanten als auch Reaktionsprodukte), miteinander im Verhaeltnis kleiner ganzer Zahlen verbinden. Alle Gase dehnen sich bei konstantem Druck um 1/273 ihres Volumens bei 0° C aus, wenn sie um 1° C erwaermt werden.

Gay-Lussac
Joseph Henry
17. Dezember 1797 - 13. Mai 1878

amerikanischer Selfmademan, der neben vielen elektrophysikalischen Entdeckungen und Entwicklungen nebenbei das Gesetz aufstellte: "Bei konstanter Temperatur steht die Menge des in der Fluessigkeit gekoesten Gases im Saettigungszustand in direktem verhaeltnis zum Druck des ueber der Fluessigkeit stehenden Gases."

Henry
James Prescott Joule
24. Dezember 1818 - 11. Oktober 1889

Gemeinsam mit dem Physiker William Thomson (spaeter Lord Kelvin) fand Joule, dass die Temperatur eines Gases bei einer Ausdehnung gegen einen Widerstand ohne aeußere Arbeitsleistung sinkt. Dieses Phaenomen, das als Joule-Thomson-Effekt bezeichnet wird, liegt den herkoemmlichen Verfahren von Kuehlung und der Funktionsweise klimatechnischer Anlagen zugrunde.

Joule
William Thomson alias Lord Kelvin
26. Juni 1824 - 17. Dezember 1907

Die unter unter hohem Druck stehende Luft einer Preßluftflasche stroemt durch eine feine Öffnung einer Drosselstelle und entspannt sich dabei auf den Druck der Umgebungsluft. Die Drosselstelle ist gegen einen Waermeaustausch mit der Umgebung isoliert. Die Thermometer vor und hinter der Drosseloeffnung zeigen einen Temperaturunterschied: Die Luft hat sich bei der Entspannung abgekuehlt. Die Abkuehlung waechst mit dem Druckunterschied an der Drosseloeffnung und nimmt vor allem bei abnehmender Temperatur der Eingangsluft stark zu. Diese Erscheinung wurde im Jahr 1852 von William Thomson (spaeter Lord Kelvin) und James Prescott Joule entdeckt und wird nach ihnen "Joule-Thomson-Effekt" genannt.

Lord Kelvin
Wer ein wenig mehr ueber die Geschichte des Tauchens wissen will?
Beim Tauchsportcenter Esslingen gibt es weitere Informationen.

 

Geschichte des Tauchens
Wir gedenken an dieser Stelle den ungezaehlten Personen die dem Tauchsport foerdernd gegenueber standen und stehen.
01.09.2006 http://www.hist-divers.ch/pionier.html Hier kann man diese Seite als geklautes Teilelement wiederfinden.

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01.06.2009